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OTAKO

Projekte

Woran ich arbeite

Manches läuft gerade. Manches ist vorbei und hat bis heute Folgen.

Gerade

Zwei Sachen laufen gerade

Beide arbeiten mit Kindern, beide an Diskriminierung entlang — einmal in der Schule, einmal in der Familie.

Prävention an Schulen

Vom Zuhören und Dazugehören

Ein Präventionsprogramm gegen Diskriminierung für die Klassen 4 bis 6. Zwei Trainer:innen kommen an zwei Terminen in die Klasse, je zwei Schulstunden. Gearbeitet wird theaterpädagogisch: Diskriminierung, Rassismus und Mobbing nicht erklären, sondern spielbar machen.

Seit März 2025 bin ich dort als freiberuflicher Workshopleiter dabei. Das Programm kommt von der Werkstatt für Demokratieförderung.

Zum Programm

seit 2021 · monatlich · Marburg

BiPoC-Afrokids Familientreff

Eine Empowerment- und Begegnungsgruppe für Familien mit Kindern, die Rassismus erleben. Einmal im Monat: schwimmen, klettern, malen, Theater, grillen — und dazwischen Gespräche der Eltern über Schule und Rassismus.

Das Projekt läuft beim Verein Arts for Change e. V. Ich bin von der Gründung an dabei und plane die Aktivitäten gemeinsam mit den Kindern und den Familien — nicht für sie.

Inzwischen sind 23 Familien aus Marburg und Umgebung im Netz, sechs bis zehn kommen jeden Monat.

Worum es geht, sagt ein Kind besser als jede Beschreibung: hier ist man einmal nicht in der Minderheit.

Nach dem nächsten Termin fragen

Ein Stück, das mir wichtig ist

Upside Down

Ein ugandisch-deutsches Theaterstück. Ich habe es mitgeschrieben und mit inszeniert.

Europa brennt. Rechtsradikale Parteien haben die Macht übernommen. Tausende fliehen über das Mittelmeer — nach Süden. Ihr Ziel heißt Uganda.

In einem Flüchtlingslager bei Kampala treffen vier Geflüchtete aus Europa und den USA aufeinander, darunter eine Familie aus Marburg. Ihr Status wird ausgenutzt, die Bürokratie ist härter als erwartet, und die politische Stimmung dreht sich auch hier gegen sie.

Das Stück dreht die Richtung der Flucht um und stellt damit die Fragen, die sonst andere beantworten müssen: Wie hält man Druck aus, wenn man nicht willkommen ist? Wem gilt am Ende die Loyalität? Und was ist man bereit aufzugeben, um sich selbst zu retten?

Meine Rolle: Co-Autor und Co-Regie, entstanden während meines Bundesfreiwilligendienstes bei Theater GegenStand e. V. in der Marburger Waggonhalle.
Sprachen: Englisch, Deutsch, Luganda · ab 14 Jahren · multimediale Theaterdystopie mit Film, Tanz und Social-Media-Collagen.

Plakat von Upside Down: Papierfiguren hängen an Stacheldraht vor einer Holzwand

Aufgeführt werden sollte es am 16. und 17. März 2020 in der Waggonhalle und am 18. März in der Lutherischen Pfarrkirche. Dann kam der erste Lockdown — gespielt wurde trotzdem: das Stück zog ins Netz und wurde online aufgeführt.
Plakat: Chickenchris für Theater GegenStand e. V.

Bisher

Stationen

Oktober 2025 · Waggonhalle Marburg

PEACE, ALTE:R!

Eine Ferienwoche für Kinder und Jugendliche. Ich war Mentor im Theater- und Storytelling-Workshop „Show me Your Peace".

Zur Ankündigung

Waggonhalle Marburg

Empowerment und Erziehung

Podiumsgespräch in der Reihe „DIE EX-TRAHERE MATRIX" — Bildung, Klima und Liebe aus (post-)kolonialer Perspektive. Auf dem Podium mit der Soziologin Nkechi Madubuko.

Zur Ankündigung

2021 · Marburg

Black History Month

Schreib- und Storytelling-Workshops für BIPoC. Die Teilnehmenden erzählten Empowerment-Geschichten, die aufgezeichnet wurden — und behielten die Rechte an ihren Texten.

Die Ausschreibung (PDF)

2013 · sechs Länder

Confluence of Rivers

Ein Theateraustausch zwischen Gruppen aus Hongkong, Thailand, Bangladesch, Uganda, Frankreich und Taiwan. Ich war als Schauspieler, Autor und Regieassistent dabei — für Theatre Factory, Uganda — und habe vor Ort auch Workshops geleitet.

Das Team des Projekts

2020 · acht Länder

The Spice Road

Eine internationale Theaterproduktion über Essen — als Erinnerung, als Handelsware, als Frage nach Gerechtigkeit. Gruppen aus Hongkong, Frankreich, Nepal, Indien, Uganda, Ägypten, Deutschland und Peru, darunter das Arts for Change Centre.

Ich war als Künstler für die Asien-Tour 2020 eingeplant. Corona machte die Reise unmöglich — also ging das Stück online: mein Solo wurde in der digitalen Fassung gezeigt, zusammen mit Arbeiten aus den anderen Ländern.

Zum Projekt

2010–2019 · Uganda

Wo es angefangen hat

Bühne, Regie und Workshops in Kampala: Bayimba Cultural Foundation (2012–2018), Goethe-Institut Kampala (2016–2019), Uganda National Cultural Centre.

laufend · Uganda

Omuti Kreativ

Mitgründer und Koordinator in Deutschland. Kulturelle Bildung und künstlerische Arbeit mit jungen Menschen in Uganda.

Presse

Wo über die Arbeit geschrieben wurde

Oberhessische Presse, 7. Februar 2021 — „Ein Monat gegen den Rassismus". Über Marburgs ersten Black History Month.
Zum Artikel

Bad Neustadt an der Saale, 3. November 2019 — „Fairtrade Town: Auf die Bühne im Kampf gegen Kinderhandel". Über meinen Vortrag für die Steuerungsgruppe Fairtrade Town — Kinderhandel in Uganda, erzählt mit Theatermitteln, mit Sprachkurs in Luganda und offener Diskussion.

Bad Neustadt an der Saale, 25. Oktober 2019 — „Afrikanische Geschichten zum Leben erweckt". Über den Storytelling- Workshop mit drei fünften Klassen an der Mittelschule Bad Neustadt, auf Deutsch und Englisch.

Die beiden Berichte aus Bad Neustadt sind online nicht mehr abrufbar. Die Belegexemplare liegen vor und werden auf Anfrage gern geschickt.

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